Bein zeigen

(Zeichnung: Suppenküche)

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Diät für Dirndl-Fashion – Yeah, yeah, yeah!

http://www.galeria-kaufhof.de/blog/2012/07/31/fashion-moment/

Diejenigen, die mich schon länger kennen, wissen, dass mich bzw. mir Dirndl- und Lederhosen-Fashion gelegentlich ins Auge sticht.

Nun hat der Großmeister Wolfgang Joop ein couturiges Cocktail-Dirndl entworfen. Ist es denn die Possibilität?

Auf dem verlinkten Blog werden drei Exemplare in Größe 36 (!) verlost. Da schließe ich mich einer der begeisterten Kommentatorinnen gerne an: welche Frau diätet nicht gerne, damit sie sich hinterher zur Wiesn-Zeit in ein solches Kleiderl pressen kann! Also ich bin auf jeden Fall dabei und stelle meine Suppenküche auf Diätsupperl um!

Mei, so a Gaudi! (https://kreadiv.wordpress.com/2011/09/19/wiesn-girl-2011/)

Und wer will, kann hier noch mitsingen.

Voglio il tuo profumo – Päpstliche Duftkreation

Wie wir wissen, fand schon Jesus dereinst Gefallen daran, dass ihm die Füße mit duftendem Öl gesalbt wurden. Allem Anschein nach tritt der Oberste Hirte nun in seine wohlriechenden Fußstapfen. Dem Klerus wird ja gelegentlich ein gewisses Maß an Weltfremdheit nachgesagt, aktuelle Schlagzeilen vermitteln jedoch ein ganz anderes Bild.

Sylvana Casoli wurde dazu ausersehen, nach Madonna, Sting und Antonio Banderas auch für seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI. den Geist in der Flasche zu kreieren. Nach dem Bayerischen Wald soll es riechen das Duftwässerchen, ebenso nach Ruhe und Frieden. Die Beimengung von Moschus in der Herznote ist allerdings nur ein Gerücht, ebenso wie die Ankündigung einer neuen päpstlichen Enzyklika über die Sieben Todsünden.

In diesem Zusammenhang nimmt der 1986 von der italienischen Musikerin Gianna Nannini veröffentlichte Song „Voglio il tuo profumo“ im Rückblick geradezu prophetische Ausmaße an:

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Noch unbestätigten Quellen zufolge wurde Harald Glöööööööckler damit beauftragt, eine neue Kollektion für den Papst zu entwerfen. Einige Kardinäle und Bischöfe bekundeten bereits Zustimmung und Interesse auch in eigener Sache.

Und nun geht’s zur Abstimmung, wie das päpstliche Duftwässerchen heißen soll:

Mit der Traumfigur ins neue Jahr

Plagt Sie nach den Feiertagen wieder das Gewissen? Wieder ein paar Gramm oder gar Pfunde mehr, die Ihre Waage unbarmherzig anzeigt, der BMI verrutscht, nur noch die Boyfriend-Jeans passt?

Wer will sich da noch selber im Spiegel anlächeln? Bei diesen Speckröllchen?

Die Lösung, damit Frau wieder vorzeigbar ist?
Blitz-, Wohlfühl-, Tages-, Kilopurzel-, Eiweiß-, Kohlsuppen-, Shaping-, Hollywood- und Schlagmichtot-Diäten – dann klappt’s auch mit der Traumfigur und dem Durchstarten in ein sexy Jahr!

Äh, wie Traumfigur?
Wie sieht die eigentlich aus?
Wer hat’s erfunden?

Wie eine Frau auszusehen hat, wissen wir aus Magazinen, TV, Film und Werbung – und auf den verantwortlichen Pöstchen sitzen selten Frauen.

Was machen wir Frauen nur, wenn uns morgen die Modeschöpfer dieser Welt, Frauenkleidung nur noch an mageren, halbwüchsigen Kindermodels präsentieren? Lassen wir uns dann alle die Brüste verkleinern und hungern uns (noch mehr) in dieses Ideal hinein?

Originell wäre auch, wenn plötzlich nur noch üppige „Rubensfrauen“ angesagt wären. Futtern wir uns dann endlich ganz nach Herzenslust all die Pfunde an, die wir vorher so vehement bekämpft haben?

Die Schlichte

Zu meinem Dreißigsten habe ich sie mir von meinen Eltern gewünscht und bekommen. Es ist die Teuerste, die ich besitze. Mein Dreißigster ist – nun ja – schon ein paar Jährchen her. Zwischendurch verschwand sie immer wieder mal im Schrank.

Diesen Sommer hatte ich übrigens eine Knallrote. Doch vorgestern habe ich sie von ihrem Schrankdasein erlöst, wieder hervorgeholt und eingeräumt. Vielleicht werde ich das Leder etwas pflegen, sie würde sich bestimmt darüber freuen. Das Braun und die Form der Tasche sind jedenfalls zeitlos, finde ich, und mir gefällt sie noch immer.

Und weniger ist ja doch immer noch mehr.

~ *~

(Foto: Suppenküche in derselbigen)

Willst Du mit mir gehen?

In meiner Jugend sagte man das noch so. Da wurde verschwörerisch getuschelt: „Die gehen jetzt miteinander.“

Diese Form der Verbindung endete entweder noch am gleichen Nachmittag oder spätestens nach ein paar Wochen.

Sagt man das heute eigentlich noch?

Eine schöne Bezeichnung für eine Liebesbeziehung, wie ich finde. Zusammen gehen, nebeneinander, manchmal trennen sich die Wege, man trifft wieder aufeinander, manchmal geht einer voraus, manchmal stützt der eine den anderen beim Gehen, dazwischen ruht man aus und geht wieder ein Stückchen zusammen weiter…

Es wäre doch viel sinnvoller, einem anderen Menschen nicht das Versprechen „abzuringen“, dass er sich verpflichtet, den ganzen Weg mit einem zu gehen, sondern aus freien Stücken den Weg mit einem gehen will, wie weit auch immer…