Der eingesprungene balinesische Fröbelstern

Es ist wieder Bastelzeit!

Ganze Heerscharen von kreativen Geistern verschönern in der Adventszeit wieder ihr Heim und das ihrer Lieben.

Umso mehr ist es mir eine Freude, Euch heute die Bastelanleitung für den diesjährigen Star der selbstgebastelten Weihnachtssterne präsentieren zu können: den eingesprungenen balinesischen Fröbelstern (Bild leider momentan nicht verfügbar)

Die Besonderheit dabei ist, dass er nicht im Sitzen gebastelt wird, sondern mit Anlauf und Sprung auf den Bastelstuhl. Eleganz und Körperspannung verleihen dem Stern ein außergewöhnliches Aussehen. Der Anlauf muss mindestens 7 Meter betragen. Falls der Bastelraum nicht so viel Platz aufweist, kommt die weihnachtliche Botschaft zur Anwendung „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“, so sorgen wir neben körperlicher Ertüchtigung noch für zusätzlich Sauerstoff im behaglichen Weihnachtszuhause.

Die Schrittfolge sowie eine 3D-Bastelanleitung und/oder Video-Tutorial können gerne jederzeit bei mir angefordert werden. Das Video-Tutorial ist besonders liebevoll gestaltet, ich trage dabei festliche Garderobe und Festtags-Make-Up.

Advertisements

…wie er seine Bahnen zieht

Das Christkind hat zu meiner großen Überraschung einen Staubsaugerroboter gebracht. (Das ist der dritte Staubsauger in Folge, mit dem die Schwiegermutter uns beglückt – und das nicht nur zur Weihnachtszeit.)

Seit dem 1. Weihnachtsfeiertag zieht besagter Roboter seine programmierten Schleifen durch unsere Wohnung. Bevor der Gute seinen Dienst beginnt, muss er stundenlang Strom trinken, auch alles Verhedderbare sollte vom Boden entfernt werden. Außerdem bewahrheitet sich der Spruch „Das Runde muss in das Eckige“ nur bedingt, da er aufgrund seiner Form in keine Ecken passt.

Mit großen Augen stehen wir dennoch dabei und verfolgen die rätselhaften Bahnen, die er zieht.

P.S. Eine Anspielung auf den Saugblaser Heinzelmann habe ich mir an dieser Stelle verkniffen.

~ * ~

Blogwichtelbeitrag 2011

In meinem Briefkasten fand ich heute morgen das anonymisierte  Wichtelgeschenk für meinen Blog. Auf dieser Liste finden sich alle Teilnehmer: http://wilderkaiserblog.de/2011/11/10/blogwichteln-2011-wer-ist-dabei/

Da ich die meisten anderen Blogs nicht kenne, ist es für mich unheimlich schwer herauszufinden, wer der/die edle Spender bzw. Spenderin sein könnte…

Doch hier nun also der Beitrag:

Aha, ein Foodblog, dachte ich vorschnell, als mir das Blogwichtellos des wilden Kaisers auf den virtuellen Schreibtisch flatterte. Nein, doch nicht … Ist mehr metaphorisch, weniger flüssig-labend gedacht :-).

Nun gut, liebe Andrea, dann schicke ich Dir den dank der Magie aus der Flasche wiederbelebten Suppenkaspar vorbei. Da war doch auch mal jemand schön „kreadiv“, nicht?

Mach mir den Weihnachtsengel

Was trägt die sexy Frau an Weihnachten darunter? Saisonale Wäsche natürlich! Verführerisches Rot und Gold, mal blonder Engel, mal Lolita-Look – so geht unterm Christbaum zu „Jingle Bells“ erst richtig der Punk ab!

Geht man an X-Mas aus oder empfängt Gäste, trägt Frau Shapewear für den perfekten Körper, um alle Problemzonen zu kaschieren.

Tipps:
1. Ziehen Sie Shapewear immer von unten nach oben an, Strümpfe zuerst!

2. Tragen Sie einen Maximizer-BH für ein unwiderstehliches Dekolleté stets zwei Nummern größer!

(Soweit die tagesaktuellen Infos vom Newsletter eines Unterwäsche-Herstellers – das ist KEIN WITZ!)

Hä? Zwei Nummern größer? Soll Frau den Zwischenraum mit Lametta auffüllen?

Perfekter Körper? Wer will mir das vorschreiben, wie der auszusehen hat?

Wer wagt es, einem weiblichen Körper, der keine krankhaften Modelmaße hat, Problemzonen anzudichten?

Nächste Woche werde ich 43. Ich hatte 2 Schwangerschaften und habe 2 Kinder geboren. Ich menstruiere und bei Anstrengung schwitze ich. Zur Zeit habe ich meine Beine nicht rasiert.

Ich mag schöne Unterwäsche und sehe gerne gepflegt aus, aber bei soviel Nonsens geht mir nicht der Hut hoch, sondern springt mir der nichtvorhandene saisonale Push-up-BH auf!

~ * ~

Der Geist der Weihnacht

Ein Herz fliegt zu ’nem and’ren hin

wollt zeigen ihm der Weihnacht Sinn

das Herz trägt Narben, viele Wunden

und lässt sich gar nicht gern erkunden

in ihm so viel zerbrochen ist

da braucht’s der Liebe sanfte „List“

 

Doch plötzlich fällt’s ihm wieder ein:

„Das muss der Geist der Weihnacht sein!“

Allmählich schwinden Hass und Wut

das Herz fasst zaghaft neuen Mut

Vergebung macht sich in ihm breit

erst wird es still und dann ganz weit

 

Wenn Liebe stark macht und nicht schwächt

dann ist der Geist der Weihnacht echt!

~-~

 

Ich wünsche uns allen ein liebe-volles Weihnachtsfest!

Herzlichst „die Suppenköchin“