Es muss nicht immer Frida Kahlo sein

Weil wir vermutlich in diesen Tagen alle so bibbern wie seinerzeit Sand und Chopin auf Malle, zeige ich heute meine soeben fertiggestellte Collage über George Sand:

collage-gsand

(Mischtechnik: Teebeutel, Kaffeefilter, jeweils gebraucht, Zimt, Tee, Kaffee, Acryl, Ausdrucke, Schnipsel, Fineliner)

Ich mal mir einen Pinguin

Ich mal mir einen Pinguin

weil unser Haus plötzlich einen künstlichen Ausgang bekommen hat

weil zwei Frauen sich streiten wie vor 20, 30 Jahren

zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten

die eine beharrt, die andere möchte endlich nicht mehr nachgeben

und ich? versuche mich einigermaßen herauszuhalten und

mal mir einen Pinguin…

(kleines Aquarell digital gerahmt)

Ich habe zwei Ateliers

Eins davon ist ein Loft in einer Großstadt mit einer riesigen Dachterrasse und Ausblick auf die ganze Stadt bzw. Lichtermeer in der Nacht. Ein einziger Raum ist Wohnung und Studio zugleich. Es gibt Champagner und sauteures Essen. Meine Bilder und Fotografien zieren die Wände. Auf Tischen und in Regalen stapeln sich Farben und Materialien aller Art. Ich male natürlich nur in Designer-Klamotten und -Schuhen, designe mega-angesagte T-Shirts, schlafe bis Mittag und arbeite bis spät in die Nacht…

… und wenn ich keine Lust mehr auf Urbanes habe, ziehe ich mich aufs Land zurück. In ländlicher Idylle liegt mein Haus umgeben von einem zauberhaften Garten mit duftenden Kräutern, Blumen und knorrigen Bäumen, eine in Stein gehauene Treppe führt direkt zum wildromantischen Strand an atemberaubender Küste. Hier leben mindestens zwei Hunde, Katzen, glückliche Hühner und Schafe. Es gibt frisch gebackenes Brot, Landwein, fangfrischen Fisch und immer einen großen Blumenstrauß in meinem Atelier, das ein wenig abseits von den anderen Räumen liegt…

… und im Moment wäre ich schon froh, wenn ich nicht immer meine ganzen Malsachen wegräumen müsste, weil sie sonst den Esstisch blockieren.

Wer kennt diesen Mann? (I)

Zur Zeit male, zeichne und pinsele ich mehr als ich schreibe. Allerdings möchte ich hier nicht ständig meine neuen Bilder zeigen, da das sicherlich nicht so rasend interessant ist 😉

Neulich versuchte ich mich ja an einem Portrait von Klaus Maria Brandauer, das durchaus einen gewissen Ähnlichkeitsgrad aufweist, wie sich dank Eures Feedbacks herausgestellt hat.

Heute serviert die Suppenköchin wieder ein Portrait eines bekannten Schauspielers. Würde mich sehr freuen, wenn auch dieser smarte Herr erkennbar wäre.

Selbstverständlich ist es aus einer Freihandskizze entstanden:

Das Endprodukt:

(Bild Mischtechnik: Suppenküche)

Das Vermächtnis von Tante Lulu

Worüber ich mich freue? Ich habe gestern Unmengen von Aquarell-Papier eingesackt (meines war zur Neige gegangen) und zwar aus der Hinterlassenschaft einer mir persönlich unbekannten verstorbenen Künstlerin – nennen wir sie doch einfach Tante Lulu – die über angeheiratete (und jetzt getrennte) Verwandtschaftskanäle und schließlich über meine Mutter zu mir gelangt sind.

Ein bisschen muffig ist das Papier teilweise, aber zum Wegwerfen ist es mir defintiv zu schade. Ob mir da mal die Farbe nicht auch bald ausgeht…

(Foto: Suppenküche)