Wer glücklich ist, kauft nicht

Ein begeisternder Vortrag zum Thema „Denken/Um-denken“!

denkbonus

Update
Das Video wurde zwischenzeitlich auf Youtube entfernt. Offenbar zu brisant und zu erfolgreich angesichts der Zugriffszahlen. Daher haben wir es an anderer Stelle erneut ausgegraben, und hier ist es. Viel Spaß bei reinhören.

Es wäre ein Fehler, diesen zwanzigminütigen Vortrag von Prof. Gerald Hüther zu ignorieren. Der 62jährige Neurobiologe und Dozent erklärt auf faszinierend verständlichem Wege, weshalb die Menschheit, obwohl sie gerade ihrer Vernichtung entgegenschlittert, dennoch nur einen einzigen Gedanken weit von ihrer Rettung entfernt ist

Dazu müssten die Menschen umdenken. Das gelingt ihnen jedoch nur, wenn sie auch dazu in der Lage sind, umfühlen zu können. Gefühl und Verstand gehen immer Hand in Hand. Denn bei jedem Gedanken wird zugleich eine Kaskade an Botenstoffen freigesetzt, begleitet von den Gefühlen, die unser gedankliches Erleben widerspiegeln. Umzufühlen ist alles andere als einfach, denn wir sind das Ergebnis unserer Prägung. Und die ist in der Regel schmerzhaft.

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Möcht wieder Wiesenfüße

Möcht wieder

Wiesenfüße haben

Sonnenblinzelaugen

Sandbohrzehen

Salzundsandsonnencremeschultern

lattemacchiatoeisverschmierte Mundwinkel

Grillduftschnuppernase

Bienensummvibrierohren

Blumenpflückfinger

Erdbeersaftkinn

Wolkenreckgiraffenhals

halbschattengewärmten Bauch

verschwitzte Händchenhalthände

und tausendfach geherzten Kussmund

~ * ~

Ich schenke dir eine Sprosse und klebe sie auf deine Wange

Der Artikel bei Frau Blau hat mir Lust & Laune auf ein paar Zeilen „automatisches Schreiben“ gemacht…:

Der Schneedampfer pflügte durchs Rote Meer. Zehn Matrosen im Ausguck, aber kein Land in Sicht. Nur einer davon hatte Sommersprossen und Pausbacken, die anderen Skorbut. Er konnte Liebesbriefe schreiben und Strichmännchen malen. Die letzte Ente, die sie verspeisen wollten, war davongeflogen, nach Bommerland. Doch Bommerland ist abgebrannt. Die Maikäferration ging auch allmählich zur Neige. Rumkugeln waren noch da, jede Menge. Rumkugeln passen auch in ihre Gewehrläufe. Kaninchen gibt es nicht auf hoher See, wozu Rumkugeln in Gewehrläufe füllen? Oh, du mein Captain. Der Kapitän kann mit voller Wampe übers Wasser gehen, wenn er ordentlich getankt hat. Öltankerhavarien sind der Schneedampfer Tod. Sommersprossen verheißen Glück. Ich schenke dir eine Sprosse und klebe sie auf deine Wange.

Die Laubkönige gibt es nicht mehr

Verschwunden sind die Laubkönige

die auf kurzen Beinen

ihr Königreich regierten

das Laub rascheln ließen

durcheinanderwirbelten

dass die Blätter nur so himmelwärts flogen

buntes nimmermüdes Treiben

Laubhaufen erklimmend

stolz Schubkarrenkutsche lenkend

gezogen von eifrigen, bald atemlosen Rössern

mit bebenden Nüstern

Laubkönige vor Vergnügen kreischend

Rösser anfeuerend

wangengerötet

einst Könige in ihrem Reich

~ * ~

(Foto: Die verlassene Festung der Laubkönige)

Ich sitze in einem Boot

Ich sitze in einem Boot, das mich trägt.
Das Boot folgt der Strömung, die niemals still steht.
Ich beobachte den Fluss, spüre Sonne, Regen und den Wind.
Das Gestern ist nicht mehr da, genauso wie das Morgen hinter einer Flussbiegung verborgen ist.
Ich kann nichts auf meiner Fahrt mitnehmen und habe doch immer alles, was ich brauche.

Ob die Menschen um mich herum sich „richtig“ oder „falsch“ verhalten oder verhalten haben, ändert nichts an mir und meinem Boot.
Ob ich das „Richtige“ oder „Falsche“ tue oder getan habe, ändert nichts an mir und meinem Boot.

Ich fließe mit dem Fluss, weil es meine Natur ist, eine andere gibt es nicht.
Ich kann die Fahrt weder beschleunigen noch anhalten.

Will ich die Führung eines anderen Bootes übernehmen oder den Menschen über seinen Kurs belehren, handle ich gegen die Natur, trenne mich also von meinem eigenen Boot, und spüre Schmerz.
Fange ich an, meine Fahrt oder die eines anderen Bootes  zu bewerten, spüre ich Schmerz.
Vergleiche ich mein Boot mit anderen, spüre ich Schmerz.
Je mehr ich diesen Gedanken Glauben schenke, desto tiefer wird mein Schmerz.
Ich kann, darf und muss alles und jeden in jedem Moment loslassen. Sträube ich mich dagegen, spüre ich Schmerz.

Die größte Entdeckung in meinem Leben ist, dass es keine Begrenzung gibt. Denn ich bin das Boot genauso wie der Fluss, das Ufer und die anderen Boote.

~ * ~

Lebensbejahung bei Wettermix

Meine Empfehlung bei anhaltendem Wetter-Mix:

„Hans, bleib da, du woaßt ja net wia’s Wetta werd! / Hans, bleib da, du woaßt ja net wia’s werd! / |: Es ko renga, es ko schneibn / oda a sche Wetta bleibn! / Hans, bleib da, du woaßt ja net wia’s werd!“

Die Melodie dazu (die Lyrics sind leider nicht vollständig):

Herzig, gell!?

Diese lebensbejahende wenn auch auf den ersten Blick vielleicht etwas zurückhaltender erscheinende bayerischösterreichische Einstellung findet sich analog hier:

Die Ähnlichkeit von Hansi und Iggy ist direkt frappierend, finde ich, dass das noch keinem aufgefallen ist.

Piep, piep, piep, wir haben uns alle lieb!…

…sagt beim Abschied leise Servus,
die Suppenköchin

Manchmal schenkt man sich ein Buch,

weil es hübsch aussieht, klein und leicht ist (mit ganz zarten Papierseiten), also perfekte Urlaubsgröße hat, obwohl man nicht in den Urlaub fährt, und weil man schon einmal ein Buch von der Autorin gelesen hat, das einem ausgezeichnet gefallen hat.