Ein Wunder!

Liebe Schwestern und Brüder,

ich darf Euch Frohes verkünden!

Neben unserem Grundstück tat sich die Erde auf und es wuchs über Nacht ein orangefarbener Kokosnussbaum. Da ich auserwählt wurde, dieses Wunders als Erste ansichtig zu werden, möchte ich diesen neuen Wallfahrtsort „Andrea Taferl“ nennen.
Menschen aus aller Welt werden hierher reisen und diese Pilgerstätte besuchen. Es würde mich auch nicht wundern, wenn unter diesem fruchtbaren Fleckchen Erde noch eine Heilquelle schlummerte…

(Beweisfoto: Suppenküche)

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Nicki_So_a_Wunder

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Diät für Dirndl-Fashion – Yeah, yeah, yeah!

http://www.galeria-kaufhof.de/blog/2012/07/31/fashion-moment/

Diejenigen, die mich schon länger kennen, wissen, dass mich bzw. mir Dirndl- und Lederhosen-Fashion gelegentlich ins Auge sticht.

Nun hat der Großmeister Wolfgang Joop ein couturiges Cocktail-Dirndl entworfen. Ist es denn die Possibilität?

Auf dem verlinkten Blog werden drei Exemplare in Größe 36 (!) verlost. Da schließe ich mich einer der begeisterten Kommentatorinnen gerne an: welche Frau diätet nicht gerne, damit sie sich hinterher zur Wiesn-Zeit in ein solches Kleiderl pressen kann! Also ich bin auf jeden Fall dabei und stelle meine Suppenküche auf Diätsupperl um!

Mei, so a Gaudi! (https://kreadiv.wordpress.com/2011/09/19/wiesn-girl-2011/)

Und wer will, kann hier noch mitsingen.

So sicher wie das Amen in der Kirche

Langweilige alte Zöpfe,

die sich christliche Werte nur auf ihre Fahne schreiben,

in ihren gemachten Nestern aus gesicherten Einkommen sitzen,

deren Predigten bodenlange Bärte haben

und denen meine äußere und innere Frisur nicht passt,

bete ich nicht an.

AMEN.

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Bayerische Sternekochkunst

Heute empfehle ich folgendes Menü nach A. Schuhback, einem durch TV und Werbung bekannten und beliebten bayerischen Sternekoch:

Ingwer-Kardamom-Süppchen mit frischem Ingwer-Brot

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Kandierte Ingwerstückchen in einer Ingwer-Chilisoße mit Ingwer-Kartoffelknödeln an Ingwer-Schweinshaxe mit frisch geriebenem Ingwer

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Ingwer-Parfait mit Ingwerstreifen auf Orangen-Ingwer-Spiegel

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Des is g’sund, schmeckt guad und Sie wern seng, was des für a Gaudi is!

Wer ohne Sünde ist…

Es begab sich auf der Osterfahrt der Ministranten der katholischen Pfarrgemeinde Hl. xxx eines bayerischen Vorzeigebistums, dass Frau T. ungeniert vor aller Augen den Reizen des feschen Busfahrers, der das Ausflugsgefährt gen Italien nach Bella Roma lenkte, völlig erlag.

Für Töchterchen Romina hatte Mutti in dieser Woche eher wenig Zeit. Auch der junge Busfahrer und -DJ überließ das Lenken immer mehr seinem Kollegen, einem Busfahrer in Ruhestand, der ursprünglich nur zur Unterstützung mitgekommen war.

Frau T. ist Mitglied des Pfarrgemeindebeirats, Pfarrersköchin und eifrige Gottesdienstbesucherin in der vordersten Bank, wo sie dann neben Gatte und ihren beiden Kindlein sitzt.

Wenn der Gatte seinen Schichtdienst versieht, parkt häufig ein Reisebus auf dem Parkplatz vor dem Pfarrsaal, von wo aus der schneidige Busfahrer nur noch die Straße überqueren muss, um seine und Frau T.’s Urlaubserinnerungen auffrischen zu können.

Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein… oder wie der Franke sagen würde: „Allmächt!“

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Bayerisches Senryu

Wennst mogst, wega mia

Werst na scho wissen warum

Aba i mog ned

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(Übersetzung: Wenn du willst, meinetwegen – du wirst schon wissen, warum – aber ich mag nicht)

Das Senryu drückt in bayerischer Mundart eine eher missbilligende jedoch um Toleranz bemühte Haltung aus, die auch im Tonfall ihren besonderen Ausdruck findet.  Mimisch passen dazu auch sehr gut hochgezogene Augenbrauen.

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(Bild: ein Nicht-Bayer mit hochgezogenen Augenbrauen)