Öffentlicher Brief an Klaus

Lieber Klaus,

ich habe soeben Deinen Kommentar entdeckt, indem Du mich fragst, ob es mir gut geht, weil ich länger nichts mehr gepostet habe. Weißt Du was? Das rührt mich. Ich finde das total lieb und antworte deshalb nun etwas ausführlicher und öffentlich.

Vorhin bin ich aus der Uniklinik zurückgekommen, in der meine Oma seit fünf Wochen liegt. Ihr Kardiologe hatte ihr zu einer Herzklappen-Operation geraten. Der Eingriff hat nicht so „geklappt“ wie gehofft, und nun geht es ihr richtig schlecht. Nächste Woche kommt sie voraussichtlich auf Reha. Anfang Juli ist außerdem mein Opa verstorben.

Seit Oktober arbeite ich nun auch mehr (auf eigenen Wunsch) und muss mich erst noch richtig daran gewöhnen. Mit Kindern, Familie, Hund, Haushalt, Garten ist außerdem viel zu planen und zu organisieren.

Zum Bloggen fehlt mir seit einiger Zeit die Leidenschaft. Ich weiß nicht mehr, was ich Euch erzählen oder zeigen soll. Ganz stilllegen möchte ich den Blog aber auch nicht, weil ich auch gerne ab und zu noch bei Euch lese und hereinschaue.

Ich hoffe, es geht Dir und allen, die diesen Text lesen, gut.

Für Dich und alle, die sonst noch kucken, meine neueste Teebeutel-Kunst. Im Herbst sieht man die Eichhörnchen wieder sehr häufig mit ihren Nüssen auf Hochspannungsleitungen sitzen:

collage-eichh

Ich wünsche Dir und allen eine gute Zeit und einen sonnigen Herbst.

Herzlichst

Andrea

Rebus, Bienchen, Überraschung

Blogkollegin „bimbambuki“ aus Berlin stellt ihrer eifrigen Leserschaft jeden Freitag ein Bilderrätsel, in dem es um das Erraten eines Buch-, Film- oder Songtitels aus der Liste ihrer langjährigen Lieblinge geht.

Wenn man richtig geraten hat und einem das Losglück hold war, bekommt man ein virtuelles „Bienchen“ geschenkt. Wer insgesamt drei Bienchen ergattert hat, erhält ein kleines Überraschungspaket, zum Beispiel so eines wie ich diese Woche:

foto-rebus

Liebe Clara, an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Dich für die Nervennahrung, die netten Zeilen und das hübsche selbstgenähte Täschchen!

Allen Beteiligten wünsche ich weiterhin viel Freude beim Rätseln!

An den Nagel gehängt

Liebe LeserInnen,

nach (knapp) 2 Jahren habe ich meinen virtuellen Beruf als Suppenköchin an den Nagel gehängt, da der Wunsch nach Veränderung in mir lauter wurde.

Über Sinn und Unsinn des Bloggens groß zu sinnieren und lamentieren erspare ich mir (weitestgehend bzw. in der Öffentlichkeit 😀 ) und mache deshalb unter neuer Flagge weiter.  Die Kategorien sind nur umbenannt (Änderungen sind noch möglich), der Inhalt bleibt (voraussichtlich) (gleich), von vielem oder wie der Spanier weniger bescheiden sagt: „De todo un poco“.

(Ja, ich habe Dirty Dancing angeschaut und finde den Satz „Ich habe eine Melone getragen“ bzw. die Szene dazu immer noch saukomisch.)

Danke für’s Lesen und einen beschwingten Tag!

Andrea

P.S. Anregungen bzw. Wünsche oder Kritik zum neuen Outfit gerne per Kommentar. Falls jemand wünscht, ich sollte zweimal täglich meine Fingernägel umlackieren und davon Fotos posten, muss ich diesen Wunsch leider zurückweisen. Ich bitte um Verständnis dafür.

Gedanken

In Schweden soll es ein Baby richten, in Deutschland der Joachim.

Stell dir vor, du bist Bettschälla, und keine will dich.

Es macht mich wütend, im Fernsehen Frauen zu sehen, die keine andere Aufgabe zu haben, als die sexy Assistentin für einen Mann zu spielen.

Das Virtuelle als Ersatzbefriedigung? Lohnt es sich überhaupt, etwas von sich selbst ins WWW zu posaunen? Die bleibende Frage: Habe ich „der Welt“ etwas mitzuteilen bzw. zu zeigen? Welchen Sinn hat eine Galerie auf einem Kunstforum (DeviantArt), die keiner besucht?

Wenn zwei Menschen mit ihren Schattenseiten aufeinanderprallen, wird’s finster. Wenn sie das Licht wieder (ein bisschen) anknipsen, können sie wachsen.

Ich möchte nicht (mehr) von meinen Gedanken beherrscht werden. Der Weg dorthin ist ein wahnsinnig spannendes Thema…

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(Foto: Suppenküche)

Blogs und Kompatibilität

Ein Ladegerät für alle Handys soll es bald geben. Wurde auch höchste Zeit! Wie oft hat man schon die Stecker verglichen (weil man das Ladegerät vergessen hat etc.), um dann festzustellen, dass ein anderer eben nicht passt, zu dünn, zu dick, zu kurz, zu lang,…

Ich plädiere nun auch für einen einheitlichen Stecker für Blogs und Webseiten! Vor einem Jahr habe ich meinen Blog auf WP begonnen (ich dachte an eine etwa dreitägige virtuelle feierliche Zeremonie. Einladungen an wichtige Promis sind schon verschickt) und ärgere mich seitdem regelmäßig, dass ich nur diesen „Stecker“ habe. Will ich z. B. bei Blogspot oder einem anderen Bloganbieter kommentieren, muss ich jedes Mal (!) Email-Adresse, Webseite und einen Namen angeben.

Da mir das sehr lästig ist, verzichte ich deshalb meistens darauf, meinen Küchensenf außerhalb von WP dazuzugeben. Besonders bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang auch noch, dass ich selbst hier bei einer meiner Weggefährtinnen nicht kommentieren kann, ohne jedes Mal wieder dieses Kästchen komplett auszufüllen. Warum das so ist, ist mir seit jeher ein Rätsel. (Mieze, Du weißt, wen ich meine 😉 )

Ich möchte einen einheitlichen Blog-Stecker! Ist da auch die EU-Kommission zuständig?

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(Linker Herr: WP – Rechter Herr: Blogspot)