Suppenküche interviewt die Zeit

S: „Lieber Herr Tempus, herzlich willkommen in meiner Suppenküche! Schön, dass Sie heute die  – ääääh –  Zeit für ein Interview gefunden haben! Ich freue mich sehr, ein Gespräch mit so einem berühmten – äääääääh –  Zeitgenossen führen zu können. Soviel ich weiß, sind Sie ja meist auf der Flucht „Tempus fugit“ oder wie sehen Sie das selbst?“

H.T.:  „Ach wissen Sie, Frau Suppenküche, ich mag ein guter Arzt, aber schlechter Kosmetiker sein.“

S: „Ah ja. Man sagt Ihnen ja nach, Sie seien Geld. Können Sie uns dazu mehr verraten?“

H.T.:  „Zinsspanne ist jene feine Differenz, die Bankiers zu allen Zeiten ein sorgenfreies Leben garantierte.“

S (nickt zustimmend): „In der vergangenen Nacht haben wir Sie ja wieder umgestellt. Wie kommen Sie ganz persönlich damit zurecht?“

H.T.:  „Alles ist sich gleich, ein jeder Teil repräsentiert das Ganze. Ich habe zuweilen mein ganzes Leben in einer Stunde gesehen.“

S: „Sehr tiefsinnig, Herr Tempus. Kommen wir doch einmal auf das unliebsame Thema der „Zeitdiebe“ zu sprechen.“

H.T. (etwas ungehalten): „Sie meinen die „Grauen Herren“? Da möchte ich Sie bitten, sich persönlich an Momo zu wenden. Ich spreche sehr ungern darüber.“

S: „Lieber Herr Tempus, ich danke Ihnen für diese aufschlussreichen Worte und wünsche Ihnen eine gute – ääääh – alles Gute für die Zukunft!“

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Frau Suppenküche in derselbigen