Sie möchte die Freundschaft nicht gefährden

Beim heutigen Mittagessen erzählte der jüngste Mitesser (etwas amüsiert), dass ein Mitschüler (aus der 6. Klasse) heute morgen vor der Schule mit einer Rose auf eine Mitschülerin gewartet hatte.

Das Mädchen hat die Rose angenommen, möchte aber keine Beziehung mit dem Jungen, weil sie die Freundschaft zu ihm nicht gefährden will (!).

Ich war reichlich perplex und meinte: „Kinder, ihr seht zu viel fern.“

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20 Kommentare zu “Sie möchte die Freundschaft nicht gefährden

  1. Frühreif, aber immerhin noch zivilisiert. Bei uns wurden in einem Gymnasium guten Rufes zwei Herren dieses Alters dabei erwischt, wie sie auf einer Toilette ein – sagen wir mal – pikantes Handyvideo gedreht haben. Mit einer Schülerin aus einer Klasse unter ihnen. Dass die freiwillig bei dieser Mini-Gangbangshow mitgemacht hat, macht die Sache nicht besser. Dann doch lieber Rosen und andere idealisierte Verhaltensweisen Erwachsener.

      • Einer war schon 12, ja. Und nix Rüttli, ein stinknormales Gümi. BT&N enthält übrigens auch einen hohen Prozentsatz Checkerphilosophie. Bleu ihm bloss ein, dass das alles erstunken & erlogen ist, notfalls mit dem Geisselstecken…

    • Naja, sowas gab es bei mir schon zu Kindergartenzeiten! Wobei man es da noch als kindliche Neugier benennen kann im Alter von zwölf würde ich sagen ist es schon etwas mehr. In meiner Klasse früher haben die ersten auch mit 11 und 12 angefangen! Aber auf dem Schulklo ist schon eine harte Nummer!

      • Der Ort ist nur die Krönung. Man stelle sich vor, das Video wäre im Internet gelandet (so sicher wie das Amen in der Kirche). Eltern haften für ihre Kinder, Herstellung und Verbreitung solchen Materials wird streng bestraft, das wäre eine harte Nummer gewesen.

      • Auch wenn das untereinander geschieht und alle bock haben? Auf unserer Klassenfahrt haben die Jungen damals auch Ihre besonderen Gliedmaßen gefilmt! Eieiei, sowas ist irgendwie komisch! Aber das machen die sicher nochmal woanders, oder?

      • Solange die total verblödeten Gören nur für den persönlichen Bedarf filmen, kann das Jugendamt den Eltern nicht viel. Aber sobald das Material die Runde macht, hat der Arsch Kirmes. Gilt auch, wenn Kids normalen Schweinkram oder sonst Jugendgefährdendes tauschen. Ich war übrigens nicht auf dem feinsten Gummi, aber selbst wenn wir Kameras gehabt hätten, Schwänzchenvergleich fand nicht statt, höchsten das beliebte Blanken in der Umkleide. König war schon der, der Knutschflecken hatte, mit einem Beweis für Fummelerfahrung wäre man Papst geworden. Nur hätte man sich schon für das Ausplaudern von (angeblichen) Intimitäten Ärger eingehandelt, damals waren die jungen Damen sehr auf Privatsphäre erpicht. Nix da verklemmt, es war eben nicht so banal wie heute.

  2. oder wirklich ernst gemeint. manchmal ist freundschaft wertvoller als eine beziehung. manch kinder erkennen es dorch sehr früh und andere habens wirklich nur aus dem fernsehn und haben grad keinen besseren spruch auf lager für einen korb

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