„Plus Model“ kontra „Magermodel“

Hier eine aktuelle Kampagne im „Plus Model Magazine(besonders Seite 64 und 66). Bitte selbst hinblättern, ich weiß nicht, wie ich es besser einstellen kann.

Findet Ihr diese Kampagne gut? Bin jetzt einfach mal gespannt, was Ihr dazu sagt, und halte meine Meinung zunächst zurück.

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18 Kommentare zu “„Plus Model“ kontra „Magermodel“

  1. Liebe Krea-Diva, die Kampagne finde ich so lala. Man muss ja nicht das Eine gegen das Andere ausspielen. Die meisten der im Heft gezeigten Frauen kommen mir übrigens gar nicht besonders „Plus“ vor, sondern eher „realistisch“. Schön wäre ein Modemagazin, das Mode an Frauen mit ganz unterschiedlichen „Figuren“ vorführt, sodass sich sowohl dünne, als auch schlanke, fülligere oder dicke Frauen vorstellen können, wie die neuen Trends in Wirklichkeit aussehen werden.
    (Was für ein Frauenthema! Hat sich eigentlich schon mal jemand ernsthaft Gedanken über allzu getunte Männer in der Mode Gedanken gemacht?)
    Liebe Grüße, Petra

  2. Mit dem Briefumschlagsymbol kommt man einen direkten Link mit Anker:

    Gegenüberstellungen sind ja nicht schlecht, allerdings ist das Vergleichsobjekt nicht nur mager, sondern auch kleiner, die kann es natürlich nicht mit dem Brummer rechts aufnehmen. Warum man auch noch auf die Lesbenpauke hauen muss, will sich mir nicht so recht erschliessen. Sex sells again, im Prinzip der selbe Marketingklumpatsch in vollschlank.

    • Aha, danke für den Tipp, ich werde demnächst nach Briefumschlägen und Ankern Ausschau halten 😉

      Hmmm, ich finde nicht, dass die rechte Frau ein „Brummer“ ist, aber das ist wohl Ansichtssache.
      Was mir in diesem Zusammenhang sehr wohl missfällt ist diese erotisch angehauchte „Lesbenpauke“, wie Du es nennst, und ich finde das bei dieser Kampagne äußerst fehl am Platz.

    • Outfit ist gut 😀

      Zwei Powerfrauen auf Augenhöhe sind allemal eine gelungene Gegenüber- bzw. Zusammenstellung!

      Grundsätzlich ist es ja positiv, wenn es Kampagnen gibt, die auf die negativen Seiten des Modelbusiness hinweisen (wollen), aber soooooo???

  3. Unabhängig davon, welche Figur die abgebildeten Frauen haben, ist mir das zu golden, glamourartig, Cosmopolitan- und Vogue-like (und natürlich sind fast alle Dellen geglättet): Ich mag die Kampagne schon deshalb nicht.

  4. Hm. Hab‘ mal kurz reingeklickt, vor allem auf die Seiten, die du angegeben hast: Die Damen sind genauso retouschiert wie die dürren Models auch. Fotoshopaufgehübscht.

  5. Finde ich gut. Wieder einmal ein Zeichen gegen Grösse 34 ! Ich glaube es wird noch einige Jahre dauern bis Grösse 44 anerkannt wird von Lagerfeld &Co.
    L.G.
    Mrs. Jones

  6. Ich habe gerade zwei junge Frauen in der Praxis, sehr jung, sehr mager, die sich aber beide, unabhängig voneinander, die Brüste vergrößern lassen wollen. Ich halte jedes Modelformat für falsch. Ganz normale Frauen sollten gleichberechtigt Mode vorführen dürfen – und man sollte endlich aufhören uns weiszumachen, dass Männer dies oder jenes bevorzugen. Wenn irgendein Mann Melonen statt Äpfel bevorzugt, soll er auf den Markt gehen, statt seine Frau/Freundin zu überreden, ihre Brüste seinen Vorlieben anpassen zu lassen. Und wenn der nächste Birnen mag?

  7. Im Prinzip sollte man es gut finden, wenn Models auch mal ‚dick‘ sein dürfen, aber es bleibt ein recht schaler Nachgeschmack. Sie sind zwar dick, aber sonst ist alles beim Alten. Auch diese Frauen sind aufgestylt bis zum Geht-nicht-mehr und somit auch kein Vorbild. Sie sind genau so geglättet und bearbeitet wie die mageren Models auch. Auch sie vermitteln ein Bild der Frau, das in meinen Augen zu verurteilen ist. Soll jeder sich so aufmachen und versuchen, solchen ‚Vorbildern‘ nachzueifenr? Überhaupt – dass Frauen das mit sich machen lassen und auch so sein wollen! Männer würden das nie tun. Ich sehe schon, wir sind von der Emanzipation noch ganz weit entfernt. Mit den dicken Models wird den ’normalen‘ Frauen ebenfalls gesagt: So, wie ihr seid, seid ihr nicht in Ordnung.

  8. also ich würde es sehr begrüßen, wenn von plakatwänden, aus modemagazinen und dem fernseher normale menschen winken würden. ich habe nämlich einfach an mir selber und an so vielen anderen die erfahrung gemacht, dass das permanente bombardiert-sein mit dem unerreichbaren ideal eine katastrophe für das selbstwertgefühl ist. es ist schon soweit gekommen, dass einen frauen (vs. ‚hungerhaken‘) auf professionellen fotos irgendwie irritieren. so wird auch den männern, die vermutlich alle auf ganz verschiedene typen stehen würden, eingebleut, dass eine frau so auszusehen hat und selbst wenn es nicht ihrer eigenen vorliebe entspricht passen sie sich dem an…

    • Danke Dir, liebe paleica, für Deine Antwort.
      Dieses Thema beschäftigt mich vermehrt seit einigen Monaten und ich dachte wirklich schon, ich hätt einen an der Waffel und es würde nur mir so gehen, dass mich dieses tägliche Bombardement beeinträchtigt

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