Restwoche (via Mayarosasweblog)

Im Wartezimmer unseres Kinderarztes hatte ich heute dieses Buch in den Händen: Gorleben XXL. Tolle Impressionen. Viele viele Fotos über 34 Jahre Widerstand im Wendland. Und ein Zitat zum Nachdenken für die Restwoche: „Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.“ Mahatma Ghandi Ich danke jedem von euch, der mich trotz meines Zeitmangels besuchen kommt, manchmal sogar einen Kommentar hinterlässt. Auch wenn ich wenig poste ode … Read More

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Ein paar Gedanken der Suppenköchin zu „Restwoche„…

Ich lese ja immer wieder gerne bei mayarosa, weil sie ein intelligentes und sympathisches Menschenkind ist – auch wenn ich sie natürlich nicht persönlich kenne.

Als ich den obigen Post gelesen habe, sind mir doch ein paar Dinge durch den Kopf gegangen.

Warum sagen wir eigentlich „Restwoche„? Ist die zweite Hälfte der Woche besser oder schlechter als die erste Hälfte? Leben wir nur in Erwartung des Wochenendes? Kann das Wochenende diese Erwartungen überhaupt jemals erfüllen?

Was ist mit „Resturlaub„? Ist der klägliche Rest Grund zur Verzweiflung?

Was ist mit „Resteessen„? Das hat auch immer einen negativen Touch, dabei schmecken diese Gerichte oft besonders lecker, weil sie unkompliziert und kreativ sind.

Im Grunde sollten wir uns auf jeden Tag restlos freuen! Witzigerweise bedeutet das Englische „to rest“ auf deutsch „ausruhen“.

Vielleicht ist der Rest vom Schützenfest nur die Vorbereitung auf ein neue, rauschende Feier?

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(Foto: Suppenküche)

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16 Kommentare zu “Restwoche (via Mayarosasweblog)

  1. Erstmal danke für die lobenden Worte. Freu 🙂
    Schöne Gedanken zum Rest.
    Auf Rest reimt sich Fest und Nest und das englische best. Auf Rast reimt sich Hast oder Gast und fast, sogar Mast. Weiß nicht, warum ich Restwoche geschrieben habe. Kam aus’m Bauch raus. Jedenfalls ohne negative Gedanken. Vielleicht aus Strukturierungsgründen?
    Wenn ich so drüber nachdenke, wenn der Rest da steht. Und ich mir das Wort von allen Seiten betrachte, mag ich es irgendwie. Ist doch immer wieder schön, noch einen Rest Verstand zu besitzen oder einen Rest von was anderem. Wenn noch ein Rest da ist, dann ist es noch nicht vorbei. LG

    • Ich denke, es ist, wie Du sagst. Wir strukturieren uns, unsere Gedanken, unser Herz, unsere Tage…
      Wir teilen unsere Woche ein, was ja sicherlich auch ein (leider großes) Stück weit notwendig ist und viele Begriffe verwenden wir ohne weiter darüber nachzudenken.
      Wenn ein Rest da ist, ist es schön, dass vom großen Ganzen noch etwas übrig ist (z.B. von einem guten Essen).
      Und gerne klammern wir uns einen Rest, weil wir Angst haben, dann nichts mehr zu haben.

  2. Interessante Gedankengänge. Da sieht man wieder, wie man doch im Grunde so leichtfertig Worthülsen in der Gegend herum wirft.
    Rest bedeutet ja nicht unbedingt nur der Bodensatz. Dahinter verbirgt sich auch viel Gutes.

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