Marsmänner und Venusfrauen

„Meit ist der Schmerz, den wir heute fühlen, zu 90 Prozent auf Vergangenes zurückzuführen, und nur 10 Prozent auf das, was uns heute bekümmert.“

(John Gray, „Mars und Venus“)

 

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4 Kommentare zu “Marsmänner und Venusfrauen

  1. Ja, da kannste mal sehen, wie der Mensch tickt. Das ist doch so absurd! Ich ärgere mich auch jedes Mal aufs Neue über Dinge, die man eh nicht ändern kann. Und freue mich immer wieder über Menschen wie meinen Vater oder meine Freundin, die mit den Achseln zucken und sagen:
    „Ist doch schon passiert. Wieso jetzt noch deswegen aufregen?“

    Die haben wirklich ein sonniges Gemüt, aber ich vermute, die Grübelei ist angeboren. Viele Ratgeber sagen ja, dass man das lernen kann. Ich glaub nicht. Der Mensch ist einfach so – er reflektiert wieder und wieder Erlebtes und lernt auch daraus. Die einen mehr, die anderen weniger und Frauen im Besonderen. 😉

    • Speziell gemeint ist hier das Thema „Beziehungskonflikte“ zwischen Mann und Frau, weil beide einfach anders ticken, was grundsätzlich ja gut ist, aber halt zu vielen Missverständnissen und Verletzungen führt.

      Nur rühren die Schmerzen, die da zu Tage treten, eben meist von alten Verletzungen.

      • Klar, ich hab das Buch nie gelesen, aber viel von gehört und auch schon viel mit meinen „verzweifelten“ Freundinnen darüber gesprochen.
        Ich sehe das ein bisschen anders.
        Grundsätzlich sind Männer und Frauen verschieden, aber auch Frauen sind verschieden (glaub’s mir 😉 ) deshalb denke ich, es ist eine Typensache. Aber ok, die Missverständnisse können durchaus durch Erlebtes und die Schlussfolgerungen ausgelöst werden. Was ich sehr schade finde, was aber wohl definitiv so ist.

        Wie könnte man die alten Verletzungen ausblenden?
        Vielleicht in dem man sieht, wo man heute ist? Was man daraus gelernt hat, und das man jeden Tag auch selbst eine neue Chance bekommt?
        Und vielleicht daran denken, dass es dem Gegenüber auch so geht.
        Keine Ahnung.
        Aber ein ewiges Thema, ich bin für so etwas auch prädestiniert.
        Was ich aber überall raushöre – die Frauen scheinen oft so verletzbar und missverstanden. Aber den Männern gesteht man das meistens nicht zu. Die werden oft schlicht und einfach als Holzklötze dargestellt, die sich nicht die Mühe machen, sich mit der Gefühlswelt einer Frau auseinanderzusetzen. Dabei – und da komme ich wieder auf Deine Worte zurück – ticken sie einfach nur anders.

        Vielleicht sollten die Unverstandenen mal unabhängig voneinander aufschreiben, was sie verletzt und warum. Man würde Bäume staunen, was da rauskommt 😉
        (Gott, klingt das jetzt pädagogisch-alternativ…)

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