Die Stadtmaus und die Landmaus

Gestern wurde ich mit meiner Lektüre von „Zusammen ist man weniger allein“ von Anna Gavalda fertig. Ein wundervolles Buch über schräge Vögel, die durch ihre Bekannt- und sich langsam entwickelnde Freundschaft jede(r) auf ihre/seine Art wieder ins Leben zurückkehren, ihr Leben gegenseitig bereichern und so allmählich ihre Lebensfreude zurückgewinnen.

Gerne möchte ich mir auch den gleichnamigen Film anschauen, schon „Die Fabelhafte Welt der Amélie“ hat mich bezaubert, weshalb ich meinem MySpace-Profil auch den Namen „Andrea’s Fabelhafte Welt“ gab.
Ohne irgendeinen Zauber bleibt nicht viel vom Leben übrig, oder?

Die alte Paulette, die bei den jungen Leuten in deren WG in Paris miteinzieht, hat ein Häuschen auf dem Lande, in dem sich Camille, die ihre Pflege übernimmt, ein Atelier einrichtet, wo sie malen bzw. zeichnen kann.

Und ich denke mir, das muss es sein. Ein Traum! Dann finde ich in der Beilage der aktuellen Ausgabe von „Zuhause Wohnen – Lust auf Landpartien“ einen Artikel über eine niederländische Künstlerin (?), die mit ihrem Mann ein wunderschönes Landhäuschen mit herrlichem Garten hat. „Arbeite ich mit meinen Händen in der Erde, bin ich glücklich“, sagt sie.

Ja, und das glaube ich. So einfach ist das. Hier beneidet die Stadtmaus die Landmaus.

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3 Kommentare zu “Die Stadtmaus und die Landmaus

  1. „Zusammen ist man weniger allein“ von Anna Gavalda ist ein tolles Buch, ich habe es auch sehr gern gelesen. Tolle Figuren, eine (mich teilweise zu Tränen) rührende Geschichte. Der Film für sich ist sicher schön, reicht aber meiner Meinung nach an das Buch nicht heran.

    Da du ja meinen Blog liest, weißt du, dass ich mir vor fast 8 Jahren diesen Traum erfüllt habe und aus dem „Großen B“ auf’s Land geflüchtet bin. Ich habe es noch nicht eine Minute bereut und kann jeden, der auch mit dem Gedanken spielt, nur ermuntern, es zu versuchen.

  2. das buch ist super, aber auch der film hat mir gefallen. und das häuschen mit dem schönen garten im film hat auch mich anfangen lassen zu träumen.

    ich habe mir letztes jahr einen garten zugelegt und es ist einfach traumhaft, mit den eigenen händen (im dreck) in der natur zu arbeiten!

  3. Ich darf ja nicht jammern, wir haben einen ziemlich großen Garten auch mit einigen alten Apfelbäumen, unter deren Schatten wir im Sommer sitzen.
    Als wir vor 12 Jahren in das Haus meiner Uroma, die damals verstorben ist, gezogen sind (meine Großeltern wohnen noch mit im Haus), war ich voller Euphorie, was den Garten angeht. Ich habe ihn umgestaltet, vieles neu gepflanzt, die Jungs bekamen ein großes Baumhaus.
    In den ersten Jahren gab’s ne Schaukel, die inzwischen abgebaut wurde. Auch das Baumhaus dient inzwischen hauptsächlich dazu, die Hängematte daran zu befestigen.
    Die meisten meiner Anpflanzungen fielen den Nacktschnecken zum Opfer, nach einigen Jahren habe ich den Kampf aufgegeben und lasse seitdem die Invasion alljährlich über uns ergehen. *ekel*
    Es gedeihen auch nur die Pflanzen, die den Schnecken nicht schmecken.

    Was mir am meisten fehlt, ist die Weite.
    Als wir mal 3 Jahre „am Land“, ähm eher Stadtrand, wohnten, habe ich es geliebt, aus dem Fenster über die Felder und die angrenzenden Wälder zu schauen, wo man oft auch Rehe und Hasen sehen konnte.
    *seufz*

    Und ein Zimmer für mich, das wär schöööööööööööööööön!!!!!!

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