Der Mann und die rote Ampel

Hat außer mir schon jemand bemerkt, dass Männer als Fußgänger bzw. Radfahrer einfach nicht an einer roten Ampel stehenbleiben können?
Nach meiner Beobachtung beginnt dieses Phänomen spätestens ab der fünften Klasse, wenn der Junge allmählich zum Manne heranreift.
Und so frage ich mich, welche geheimen Botschaften mag dieses rote Licht aussenden, das zwar Männer aber Frauen nicht entschlüsseln können?
Wurde uns Frauen dieser „Entschlüsselungscode“ einfach nicht in die Wiege gelegt?

Glauben Männer, diese Art der Verkehrsregelung würde nur Schwächlinge bzw. das „schwache Geschlecht“ betreffen?
Werden sie durch rote Ampeln in ihrer Eigenschaft als Jäger und Sammler behindert? Ist es also ein essenzielles Problem und wird die Tragweite dieser Einschränkung gar nicht erkannt?

Oder senden gar Außerirdische Signale über diese Ampelanlagen? Wollen sie die Menschheit dezimieren, indem sie männliche Wesen dazu bringen, sich todesmutig durch Autos und Lkw’s hindurchzuschlängeln?

Nieder mit der Tyrannei!!!!!!!!

Eine schöne Woche mit grünen und roten Ampeln wünscht

die Suppenköchin

😉

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10 Kommentare zu “Der Mann und die rote Ampel

  1. Wie oft muss ich es noch sagen, dass sich Rotwein und „Akte X“ nicht vertragen? Ich könnte jetzt zentnerweise logische Erklärungen (sprintgerechtere Kleidung und Schuhwerk) und natürliche Ursachen (längere Beine und damit auch Schritte) anführen, aber dahinter steht wirklich ein Plan:

    Paradox, denn eigentlich sind es ja die Frauen, die primär spontan handeln und dies sogar als Vorteil rechtfertigen. Jetzt wäre es interessant zu wissen, ob es in Ländern, in denen Ampeln eher als drolliges Dekor (http://www.silke-und-max.de/Images/LaoThai/ThaiKrabiAmpel.JPG) angesehen werden, die gleichen geschlechterspezifischen Unterschiede im Verhalten gibt. Ich für meinen Teil respektiere Ampeln wenig, weil sie immer zu Gunsten des Automobils geschaltet werden: Viel zu lange stehen für viel zu kurz gehen, Senioren und sonstige „Schnecken“ haben das Nachsehen…

  2. Entschuldige, Du wohnst wahrscheinlich im falschen Bundesland. Hier ist es den Radfahrern sogar scheißegal, ob man als Fußgänger grün hat. Da wird munter, egal welchen Geschlechts, drauf los gebrettert.
    Sogar kleine Kinder ohne Pedalen an den Rädern heizen wie Kimi Räikönen (?) durch die Fußgängerzone, während das erfreute Muttertier fröhlich mit der Zweitgeburt im Superkinderwagen alles niederwälzt, was sich ihr und ihrer Brut in den Weg stellt.
    Argh

  3. Freie 2Radikale klingen verdächtig nach Niedersachsen (Hannover, die Hauptstadt der pedalgetriebenen Tiefflieger), brutale Breitarschantilopen mit eingebauter Vorfahrt nehmen auch im einst so friedlichen Bayern überhand. Im Beispiel Thailand hat die jeder und keiner, man arrangiert sich in Echtzeit. Das geht nicht immer gut, gemessen am gefühlten Verkehrschaos aber erstaunlich oft, realstatistisch sogar noch öfter. Manchmal habe ich das Gefühl, unser System der Rechthaberei wurde von Anwälten erfunden…

  4. Seltsam, war meine Beschreibung so gut?!
    Ich hasse Radfahren und habe mein Fahrrad, damals als es noch die DMark gab, für rund 1000 Mark gekauft (hab auch lange gespart), der Frau meines Friseurs geschenkt.
    Das Fahrrad ging in der Stadt gar nicht, ein verknackstes Handgelenk und eine Hechtrolle über die Kühlerhaube eines Autos machten mir das Radeln mies. Ich war bis dato immer ein friedliebender Mensch, aber Auto und Rad vertragen sich nicht. Seitdem bin ich Fußgänger, aber die vertragen sich noch weniger mit Radfahrern, egal welchen Geschlechts. Und ich hasse lustige Fahrradklingeln. Deren Besitzer sind NIE lustig, sondern miesgelaunte Vollbartträger (ja, auch FRAUEN) mit Fahrradhelm und Wollsocken. Was die alles mit ihrer Luftpumpe anstellen können, wollt ihr alle gar nicht wissen.
    Und die Jack-Wolfskin-Jacken-Pedalisten sind mit die allergrößten Fiesemöps auf dem Sattel!
    Aber: Wir wollen ja in Frieden und Freude miteinander harmonieren….

  5. Mein Senf fehlt noch 😉

    In dieser Stadt hier (Halle an der Saale) betrifft das Phänomen gleichermaßen Frauen und Männer – nur haben die Männer die bessere Ausrede: An der Rot-Grün-Blingheit, einer speziellen Farbenblindheit, können nur Männer erkranken (leiden wäre das falsche Wort).

    Übrigens, Mieze, ich bin Vollbartträger und Radfahrer und gebe zu, daß ich rote Ampeln immer dann ignoriere, wenn damit außer meiner Geldbörse und meinem Punktekonto nichts und niemandem ein Schaden zugefügt werden kann.

    So!

    Und mit einem lauten Lachen und einem andauernden Schmunzeln geh ich wieder Ampeln ignorieren 😉

  6. Ach Emil…ich meinte damit doch den friedliebenden Pensionär, der sogar dann vom Rad steigt und mich wegen Beamtenbeleidigung anzeigen möchte, weil ich es als drohmelige Fußgängerin gewagt habe, auf dem BÜRGERSTEIG zu gehen und den an mir vorbei brausenden Jan-Ulrich-Verschnitt auf Knoblauch-Tee-Droge in einer Schrecksekunde das böse A-Loch-Wort hinterher gebrüllt habe.

  7. Zum Thema Helme habe ich bereits eine Theorie entwickelt: Zum einen macht Sicherheit sorglos, dummerweise auch in Bezug auf andere, frei nach dem Motto „Wer Helm trägt, muss sich keine Gedanken machen!“. Zum anderen schnürt der Gurt die Blutzufuhr zum Gehirn ab. Auf jeden Fall habe ich beobachtet, wie sich selbst besonnene Radfahrer beim Kontakt mit Fahrradhelmen in Pistensäue verwandelt haben. Von einem heroischen Selbstversuch musste ich bislang absehen, die Zweitschädeldecken sehen nämlich verboten aus. Skihelme sind im Sommer zu warm und das ganze Skaterzeug kostet ein Vermögen… wenn schon wäre das Optimum ein Motocrosshelm (Schild gegen Sonne & Regen, ganz wichtig!), aber das wäre wiederum etwas overdressed.

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