Anti-Back-Gen

Ich habe zwar einen „Suppenblog“, aber Rezepte jedweder Art wird man eher vergebens suchen. Patentrezepte hab‘ ich auch keine. Gute Ratschläge mitunter, doch da möchte man sich ja nicht aufdrängen. Wie auch immer, das ist nicht mein eigentliches Thema dieses Blogs.

An dieser Stelle sei es frei heraus gesagt: Ich backe  n i c h t  g e r n. Generell. Auch keine Kuchen. Vermutlich bin ich deshalb keine gute Hausfrau und Mutter. Plätzchenbacken finde ich ziemlich öde. Man braucht unheimlich viel Zeit, um meist fragwürdige Ergebnisse zu erzielen. Zu hart. Zu trocken. Unansehnlich. Außerdem bekomme ich davon tierisch Rücken.

Man hat ja auch gewisse Ansprüche. Am liebsten mag ich so kleine, hübsche, duftende, liebevoll verzierte Plätzchen….essen.

Vielleicht kommt es daher, dass meine Mutter auch nicht gern backt, da hilft auch mein angeheirateter Ehename nix. Ich habe also sozusagen ein Anti-Back-Gen. „Ich würde ja gerne, aber das ist genetisch bei mir nicht vorgesehen! 😉

Eine gewisse Alternative bietet da das Thema „Weihnachtsbastelei“:

http://www.cubeecraft.com/blog/cubeecraft-christmas

😀

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7 Kommentare zu “Anti-Back-Gen

  1. Ich LIIIIIIIIIIIIIIIIIIEEEEBBBBBEEEEE backen! Backen ist toll und macht sooo viel Spaß.
    Leider sehen meine Plätzchen nie gut aus, da ich keine Förmchen habe. Ich vergesse immer, Förmchen zu kaufen und wenn ich dran denke, sind alle schon ausverkauft. Und so sehen meine Lebkuchen auch aus: überdimensional mit Mandeln verziert. Mal als dicker Osterhase (lässt sich gut formen), mal wackelt da ein Dinosaurier übers Backblech (auch gute Form) oder auch als Männchen (Mandel an strategisch wichtigen Stellen platzieren).
    Also: Das Auge isst bei mir nicht mit.

  2. Ich beneide Dich um Deine Backlust, Mieze! … Also es ist ja nicht so, dass ich nie backe, wahrscheinlich kommt meine Plätzchen-Back-Abneigung eher von meinem generellen (Vor-)Weihnachtsverdruss!

    Früher war mehr Lametta! 😉

  3. Huhu,

    ein ausgeprägtes Backgen habe ich auch nicht; obwohl ich total auf so Süßkram stehe. Marmorkuchen krieg ich gut hin, auch ein paar Muffins – das war’s dann aber auch schon. Weihnachtsplätzchen sind mir ein Graus – mit drei kleinen Kindern und drei Großen muss ich danach mehr sauber machen als sonst im ganzen Jahr und dann sind die Dinger wieder sooooo schnell weg… Ich mach das Theater mit, die Nachwirkungen sind grausam!
    Ich find Weihnachten mit Lebkuchen aus der Packung auch total schön!

    VlGs Marie

  4. … mir erbackt, äh, ergeht es nicht anders…. Kochen ist mein Leibgerichtshobby, aber Backen… hmpf… vielleicht gehe ich auch deshalb nicht gerne zum Zahnarzt, weil ich nicht backen möchte… denn meine Backenzähne mögen Backen und Zahnarzt auch nicht… :0))

    Liebste Grüße :0)

  5. Hab gerade erst geschnallt, dass es keinen automatischen Newsfeed für abonnierte Blogs gibt… oder ich hab die entsprechende Einstellung einfach noch nicht gefunden, was weiss ich!
    Für dein mangelndes Backtalent bzw. wohl eher mangelnde Backlust musst du dich nicht schämen. Ich kenne viele Hausfrauen und Mütter, die nicht einmal ein simples Spiegelei gebacken kriegen, von hochkomplexen Experimenten mit so sensibler Materie wie Plätzchenteig ganz zu schweigen… und es werden täglich mehr! Und das ist noch nicht mal die Generation, die von ihren Eltern überhaupt nichts mehr über Nahrungszubereitung lernen, weil die nur noch Fertigfutter konsumieren, weil sie von Job und Freizeit komplett vereinnahmt werden. Doch anstatt auf dieses Phänomen zu reagieren und sog. „Soft Skills“ wie Kochen vermehrt zu vermitteln (ja, in guten Kindergärten wird Ernährung gelehrt, aber dann ist Schluss), stopft das Bildungsunwesen lieber immer noch mehr Fachidotenwissen in die Schülerköpfe. Die nächste Generation kann vielleicht in Windeseile Rezepte googeln, ist aber schon mit dem Einkaufen überfordert…

  6. Back-Gen ist doch heutzutage nichtmehr notwendig. Es gibt Plätzchenteig (fertig), den Du nur noch in Scheibchen schneiden mußt – quer, nicht längs! Und diese Scheibchen werden kunstvoll auf dem mit Backpapier belegten Backblech drapiert. Dann die auf der Packung angegebene Backprozedur durchführen und nach dem Abkühlen einfach losknabbern.

    Wie sprechen das eigentlich die heute 13jährigen, zukünftigen Mikrowellenfernbedienungen – vulgo „Tussi“, Göhrlie o.ä. – und ihre maskulinen Entsprechungen aus? Wenn man sie einfach mal bittet, „Backgen“ vorzulesen???

  7. Pingback: Kuchen statt Suppe … (❧ 043) | Germanys next Kabinettsküche

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