Der Geist der Weihnacht

Ein Herz fliegt zu ’nem and’ren hin

wollt zeigen ihm der Weihnacht Sinn

das Herz trägt Narben, viele Wunden

und lässt sich gar nicht gern erkunden

in ihm so viel zerbrochen ist

da braucht’s der Liebe sanfte „List“

 

Doch plötzlich fällt’s ihm wieder ein:

„Das muss der Geist der Weihnacht sein!“

Allmählich schwinden Hass und Wut

das Herz fasst zaghaft neuen Mut

Vergebung macht sich in ihm breit

erst wird es still und dann ganz weit

 

Wenn Liebe stark macht und nicht schwächt

dann ist der Geist der Weihnacht echt!

~-~

 

Ich wünsche uns allen ein liebe-volles Weihnachtsfest!

Herzlichst „die Suppenköchin“

 


Als Schneeflocke

Als Schneeflocke

lande ich sanft auf deiner Nasenspitze

und zerschmelze

fließe zärtlich über deine Lippen

in deinen Mund

wo du mich schmeckst

 

~-~

 

Ich bin ein Dinosaurier

Das war jedenfalls die Aussage der Schulpsychologin, der ich vor ca. einem Jahr gegenüber saß. Es ging um die Lese-Rechtschreib-Schwäche (?) meines Jüngsten. Sie fragte mich, wie das denn sei, wenn mein Sohn nach der Schule nach Hause käme, ob ich dann zu Hause sei, ob es etwas zu essen gäbe und ob ich auch bei den Hausaufgaben anwesend sei.

Als ich all diese Fragen bejahte, meinte sie, ich würde zu einer aussterbenden Gattung gehören. In ihrer täglichen Praxis würde sie so jemanden wie mich nur äußerst selten treffen.

Heute ist mein Jüngster krank und konnte nicht zur Schule gehen, weil er etwas Fieber und Bauchweh hat. Kein Problem! Meine Einkaufspläne (Last-Minute-Weihnachtsbesorgungen… bin ja selber schuld 😉 )  muss ich auf etwas später verschieben. Dafür koche ich meinem Sohnemann Tee und Suppe.

Ah und bevor ich es vergesse… heute nachmittag werde ich wahrscheinlich Kokosmakronen backen, weil ich Lust dazu habe ;-)!

 

Soeben eingetroffen: Die Klassenhausaufgabenmappe für kranke Mitschüler (von mir mal wieder meisterhaft fotografiert 😀 )

Zottelmonsterengelsbeute

Glanzbekränzte Engel tänzeln

zottelkrause Monster schwänzeln

durch die Mottennebelnacht

bis der Weingeist aufgewacht


seligtrunken erst sie wanken

aber dann sich bissig zanken

Zähne ineinanderbeissen

Engelshaar ausreissen

Schwänze schnappen

schwarze Rappen


bis die Stunde hat geschlagen

eingesperrt im grossen Wagen

hat man dann die ganze Meute

Zottelmonsterengelsbeute


Weingeist schüttelt sich vor Lachen

morgen wird er’s wieder machen!

 


Anti-Back-Gen

Ich habe zwar einen „Suppenblog“, aber Rezepte jedweder Art wird man eher vergebens suchen. Patentrezepte hab‘ ich auch keine. Gute Ratschläge mitunter, doch da möchte man sich ja nicht aufdrängen. Wie auch immer, das ist nicht mein eigentliches Thema dieses Blogs.

An dieser Stelle sei es frei heraus gesagt: Ich backe  n i c h t  g e r n. Generell. Auch keine Kuchen. Vermutlich bin ich deshalb keine gute Hausfrau und Mutter. Plätzchenbacken finde ich ziemlich öde. Man braucht unheimlich viel Zeit, um meist fragwürdige Ergebnisse zu erzielen. Zu hart. Zu trocken. Unansehnlich. Außerdem bekomme ich davon tierisch Rücken.

Man hat ja auch gewisse Ansprüche. Am liebsten mag ich so kleine, hübsche, duftende, liebevoll verzierte Plätzchen….essen.

Vielleicht kommt es daher, dass meine Mutter auch nicht gern backt, da hilft auch mein angeheirateter Ehename nix. Ich habe also sozusagen ein Anti-Back-Gen. „Ich würde ja gerne, aber das ist genetisch bei mir nicht vorgesehen! 😉

Eine gewisse Alternative bietet da das Thema „Weihnachtsbastelei“:

http://www.cubeecraft.com/blog/cubeecraft-christmas

😀